
Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist immer etwas ganz Besonderes. Die Hektik der Feiertage lässt nach, und man sehnt sich nach Ruhe und schönen Momenten mit lieben Menschen. Genau diesen Moment haben wir am 28. Dezember um 16:00 Uhr gemeinsam in unserem Restaurant genossen.
Es war draußen kühl, aber drinnen im Restaurant brannte das Licht, und die Stimmung war sofort warm und einladend. Wir hatten uns etwas Besonderes vorgenommen: Eine Reise durch unser wunderschönes Weinanbaugebiet Nahe.

Warum die Nahe so besonders ist
Die Nahe ist zwar eines der kleineren Weinbaugebiete in Deutschland, aber sie ist ein echtes Wunder der Natur. Nirgendwo sonst gibt es so viele verschiedene Bodenarten auf so engem Raum. Ob Schiefer, Vulkangestein oder roter Sandstein – man kann diese Vielfalt in jedem Schluck schmecken.
Gemeinsam mit unseren Gästen haben wir vier ganz unterschiedliche Weine probiert:

1. Ein leichter Start: Riesling vom Weingut Gabelmann
Wir begannen mit einem Riesling Rosenheck Kabinett. Winzer Sebastian Gabelmann ist jung und modern – das schmeckt man! Der Wein kommt von steilen Schieferhängen. Er war wunderbar leicht und fruchtig. Mit seiner feinen Süße war er der perfekte „Eisbrecher“ für unsere Runde.
2. Würzig und überraschend: Sauvignon Blanc vom Weingut K.H. Schneider
Danach wurde es spannend. Ein Sauvignon Blanc ist an der Nahe eher selten. Der Wein der Gebrüder Schneider aus Bad Sobernheim duftete herrlich nach Kräutern, Paprika und Mango. Er war trocken und würzig – ein Wein, über den wir in der Runde viel gelacht und gestaunt haben.

3. Kraftvoll und edel: Weißburgunder S vom Weingut Gebr. Kauer
Die Familie Kauer macht schon seit 1697 Wein – das ist echte Tradition! Ihr Weißburgunder „S“ (das S steht für Selektion) war kraftvoll und cremig. Er duftete nach Ananas und gelben Früchten. Man merkte sofort: Das ist eine wahre Rarität, die mit viel Liebe im Holzfass gereift ist.
4. Das Finale: „Les Deux“ vom Rotweinpapst Montigny
Zum krönenden Abschluss gab es einen Rotwein: „Les Deux“ (Französisch für „Die Zwei“). Es ist eine Mischung aus Spätburgunder und Dunkelfelder. Wussten Sie, dass dieser Wein sogar schon bei Staatsempfängen für Angela Merkel und den französischen Präsidenten serviert wurde? Ein kräftiger, dunkler Wein, der nach Brombeeren und Lakritz schmeckt – perfekt für einen gemütlichen Wintertag.

